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Auftakt der Tarifverhandlungen in der saarländischen Stahlindustrie

17.11.2010

Heute fand in Saarbrücken die erste Runde der Tarifverhandlungen für die ca. 15.000 Beschäftigten der Stahlindustrie im Saarland, Wetzlar und Kehl statt.

Die IG Metall forderte eine Erhöhung der Tarifentgelte und Ausbildungsvergütungen um 6% bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Weitere Themen der Verhandlungsrunde waren Regelungen zur Bewältigung des demographischen Wandels sowie zur Vermeidung und Begrenzung von Leiharbeit.

Der Verhandlungsführer des Verbandes der Saarhütten, Dr. Paul Belche, erklärte hierzu: „Die Entgeltforderung der IG Metall ist für die Stahlindustrie in dieser Höhe nicht akzeptabel, insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die Margen wegen der hohen Rohstoffkosten sehr stark unter Druck stehen.“

Zur Forderung der IG Metall, Leiharbeit zu vermeiden bzw. zu begrenzen, fügte er hinzu: „Angesichts der Tatsache, dass die Konjunkturzyklen immer kürzer werden und die Volatilität der Märkte steigt, legen die Arbeitgeber größten Wert darauf, die Flexibilität insgesamt zu verbessern.“

Die Tarifvertragsparteien haben sich darauf verständigt, die Gespräche am Mittwoch, dem 8. Dezember 2010 fortzusetzen.

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